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rot Die Presse

Limmattaler Zeitung (Dietikon/Zürich), 04. Juli 2008

 
«Bei Saxofon denken viele sofort an Jazz und Pop. Uns geht es heute Abend darum, Musik vorzustellen, die man von diesem Instrument eher weniger kennt», sagte der Musiker Matthias Schröder kurz vor Konzertbeginn.
Vorgetragen wurde an der diesjährigen Ankenhof Serenade sodann klassische Musik aus den verschiedensten Epochen. Zum ersten Mal nach fünf Jahren Regenpech, weshalb die letzen Konzerte in die reformierte Kirche verlegt werden mussten, fand die Serenade am Mittwochabend wieder im Freien statt.

• Mike Rütsche

Ruhr Nachrichten, 07.07. 2008

 
Detailverliebt und mit sehr viel Gefühl
[...] Vor rund 80 Besuchern präsentierten die sehr gut aufgelegten Musiker im Rahmen des Europäischen Klassikfestivals Ruhr 2008 mit ihrem Programm „Phantasia" eine mitreißende musikalische Expedition.

[...]Selten Gehörtes wie Albert Ketelbeys Vaudeville-artige Musik, die die fantasievolle
Eindrücke eines persischen Markts hörbar machte, und Claude Debussys „Golliwogg's cakewalk"
oder auch der „Totentanz" des zeitgenössischen Frankfurter Komponisten Bastian Fiebig
standen harmonisch Seite an Seite.

• KGö

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Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), 07.07.2008

 
Holsterhausen. An der Frage dürften die meisten Fernseh-Quiz-Kandidaten verzweifeln: Wer war Englands erster Komponist mit Pfund-Millionen auf dem Konto - ein halbes Jahrhundert vor Paul McCartney? Albert Ketelbey, musikalischer Direktor des Londoner Vaudeville-Theaters. Als Genie des Humors nach Noten konnte er sich bereits 40-jährig zur Ruhe setzen.

Doch bis dahin schrieb Albert Ketelbey so amüsante Exotika wie „Auf einem persischen Markt". Es war die von den vier „Pindakaas"-Saxophonisten passgenau gewählte Eröffnungsmusik für einen Abend mit dem Titel „Phantasia".

    • Ralph Wilms



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Emsdettener Volkszeitung, 08. Dezember 2009

 
Das "Pindakaas" - Quartett spielt beim Kulturfrühstück groß auf
Als Crossover-Musiker sind sie nicht in irgendeine Schublade zu packen, sie spielen mit Bravour und Feingefühl alles von adaptierter Klaviermusik von Debussy bis Walt Disney. Das bedeutete beste Unterhaltung auf ganz hohem Niveau, Spielwitz und Lebendigkeit.

Mit einem ausgeprägten Gefühl für Qualität hatten sie sich aus musikalischen Miniaturen, Klangmalereien, Theater-und Filmmusik besonders eindrucksvolle Werke herausgesucht. Als versierte Künstler hatten sie diese für ihre Instrumente neu arrangiert und so einen ganz einzigartigen Klang geschaffen.

Und sie machten in ihrer charmanten Art auch nicht vor den Grenzen des Sonnensystems
halt. Da gewann die "Raumpatrouille Orion" im Wettstreit mit "Star Wars".
Diese mal leichte, mal eindringliche Unterhaltung, gepaart mit außerordentlicher Musikalität und kompositorischer Finesse, führte das Publikum durch sämtliche Gefühlslagen.

• Axel Engels

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