Programm

„Ballads of Good Life”

 CD-Rezension, Glarean Magazin

Eine buchstäblich besondere Note erhält die neue Pindakaas-CD durch die Ersteinspielung von Bastian Fiebigs «Totentanz». Ein besonderes Verdienst der vier Musiker ist es, mit diesem Werk des Frankfurter Saxophonisten ein interessantes Stück neuerer originaler Saxophon-Quartettmusik in eine größere Öffentlichkeit zu tragen.  Das durch einerseits eindringliche, ostinate Bass-Grundierung mit figurativen und polyphonen Oberstimmen charakterisierte, andererseits den morbiden Tanz mit fast-fröhlicher Fünfviertel-Bewegtheit unterstreichende Stück kontrastiert übrigens effektvoll zu dem quasi-volkstümlich gesetzten, homophon-schlichten «Persischen Markt» von Albert Ketelbey. (Dessen berühmtes «In a Persian market» existiert inzwischen in den unterschiedlichsten Aufnahmen).

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CD-Cover Ballads of Good Life

rot Die Presse

Westfälische Nachrichten, 17. November 2009

Die Gäste im Haus Siekmann erlebten am Sonntagnachmittag eine Veranstaltung der ganz besonderen "Dhrwurmqualität''. Nicht nur die Musiker konnten begeistern, die "Ballads of Good Life" stimmten die Zuhörer zuweilen recht nachdenklich. Denn die dort vorgetragenen Geschichten berichteten nicht nur vom guten Leben in Freiheit, sondern auch von "Deutschland, das die Hölle war".

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CD-Rezension, Mitteldeutscher Rundfunk, Magazin "Figaro", Februar 2010

Eine buchstäblich besondere Note erhält die neue Pindakaas-CD durch die Ersteinspielung von Bastian Fiebigs «Totentanz». Ein besonderes Verdienst der vier Musiker ist es, mit diesem Werk des Frankfurter Saxophonisten ein interessantes Stück neuerer originaler Saxophon-Quartettmusik in eine größere Öffentlichkeit zu tragen. Das durch einerseits eindringliche, ostinate Bass-Grundierung mit figurativen und polyphonen Oberstimmen charakterisierte, andererseits den morbiden Tanz mit fast-fröhlicher Fünfviertel-Bewegtheit unterstreichende Stück kontrastiert übrigens effektvoll zu dem
quasi-volkstümlich gesetzten, homophon-schlichten «Persischen Markt» von Albert Ketelbey.
(Dessen berühmtes «In a Persian market» existiert inzwischen in den unterschiedlichsten Aufnahmen).

CD-Rezension, Clarino, Heft 2, 2010

Pindakaas Saxophon Quartett
Ballads of Good Life
Classicclips / CLCL 904

Gern wird der Klang eines Saxofonquartetts mit einer Orgel verglichen, doch kann das Spektrum noch wesentlich flexibler und differenzierter sein. Das beweist das Pindakaas Saxophon Quartett mit seiner neuen CD "Ballads of Good life". Darauf befindet sich - der Titel der Scheibe lässt es ahnen - viel Musik von Kurt Weill. Dazwischen finden sich noch Astor Piazzolla, Bastian Fiebig, Albert Ketelbey und jüdische Musik. Eine gelungene Zusammenstellung . . . Da hört man wieder einmal mehr, wie schön es ist, im Quartett Musik zu machen, und warum es das Saxofon sein muss! als

 CD-Rezension, muensterschezeitung.de

Auf dem persischen Markt herrscht Hektik. Es wird gefeilscht, getratscht, lauthals Ware feilgeboten. Albert Ketèlbeys Musik „In a Persian Market“ hört sich an, als stehe man mitten im bunten Treiben. Das Stück ist knapp 7 Minuten lang, 90 Jahre alt, fast vergessen. Das münstersche Saxophon Quartett Pindakaas hat auf seiner neuen, mittlerweile siebten CD dieses Stückchen Musikgeschichte vom Staub befreit.

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CD-Rezension, Rondo, Heft 1, 2010

Pindakaas Saxophon Quartett
Ballads of Good Life
Classicclips / CLCL 904

Im 18. und 19. Jahrhundert gab es das Streich-, im 20. das Saxophonquartett. Kurt Weill und sein schnoddriger, scharf gezeichneter Dreigroschenton ist der Gewährsmann für das Pindakaas Saxophon Quartett. Über Piazzolla und ein Arrangement von Ketelbeys "Persichen Markt" reicht das Programm bis hin zu Klezmerklängen.

 Westfälische Nachrichten, 13.02. 2011

Ein Abend über Exil und Freiheit
Pindakaas Saxofon-Quartett entführte in die wilden 30er Jahre

Telgte. Viele Melodien waren bekannt und weckten ihrerseits Erinnerungen. Sie lenkten auch ein wenig ab. Manche hatte man in ihrer originalen Besetzung im Ohr. Immer wieder fesselten sie auch die Aufmerksamkeit durch die deutlich zeichnende Eigenart der Instrumente und machten auf manche Feinheiten in der Komposition aufmerksam. Dem zuzuhören war ein besonderer Genuss. Kurt Weill`s Songs waren wohl am meisten bekannt und konnten einmal anders gehört werden. Astor Piazzollas Kompositionen entpuppten sich als weit mehr als nur unterhaltende Tangos mit verzwickten Rhythmen, Igor Strawinsky beeindruckte durch seine verdichtete Kenntnis einer zeitgenössischen Musikströmung.

Von Johannes Hasenkamp