rot Niederelbe Zeitung, 24.01. 2011

Gelungenes Kinderkonzert



Szenisches Musiktheater weckte in Otterndorf Lust, in die      Musikgeschichte einzusteigen
    
Von Wiebke Kramp


Otterndorf. Zwischen Kindern und Musik besteht eine unverbildete, natürliche Freundschaft. Aber wie bei jedem Genre der schönen Musen gilt, ist es aber durchaus von Vorteil, zu wissen wie sich Musik im Laufe der Zeit entwickelt hat.

Ein gewisses Maß an Bildung schadet eben auch hier nicht, um einen Geschmack für gute Musik und Gehör für Qualität entwickeln zu können. Im Gegenteil. Und wenn Musikerziehung dann auch noch so kurzweilig daher kommt, wie "Der Meisterdieb und das Geisterquartett" macht Lernen schon den Lütten umso mehr Laune.

Die fantasie-, klang-und humorvolle Geschichte spielt nachts im Museum, wenn die Geister der Musik lebendig werden und ihre kleine Nachtmusik nur für den Museumswärter oder Meisterdieb Passepartout erklingen lassen. Die Kinder erlebten im Musiktheater Werke von Barock bis Pop. Der Schauspieler (und Sänger) Martin Heim sowie das "Saxophon-Quartett Pindakaas" bescherten den Kindern, Eltern und Großeltern damit einen höchst unterhaltsamen Nachmittag mit tollen musikalischen Einlagen.

Kulturausschussvorsitzender Hans-Volker Feldmann und Musikbeirätin Marianne Nitsche waren hoch erfreut, dass sie mit diesem von der Kreissparkasse unterstützten Konzerttheater offensichtlich den richtigen Geschmack getroffen haben. I> Fazit: Eine gute Investition in die Ausbildung der nachwachsenden Konzertsaalgeneration und absolut wiederholenswert!


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Otterndorf
Kinder, Eltern und Großeltern ließen sich ins nächtliche Museum entführen und erlebten eine klang-, fantasie- und humorvolle Aufführung von "Der Meisterdieb und das Geisterquartett".